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Aufbau eines digitalen Industrieunternehmens mit Mendix und MindSphere

Johann Loew
Johann Loew

Mendix

MindSphere ist eine offene IIoT (Industrial IoT)-Plattform Dienst von Siemens. Weltweit gibt es etwa 500 Partner, 400 Anwendungen von Kunden und tausende von Anwendern.

Diese Erfahrung ermöglicht der Plattform Petabytes von Daten zu verwalten und hunderte von GB pro Sekunde zu übertragen. Die Paas-Infrastuktur ermöglicht es, sie überall dort zu hosten, wo sie benötigt wird (Alibaba, Azure, Amazon usw.). MindSphere unterstützt Edge to Cloud und führt Daten aus mehreren Quellen an einem Ort zusammen – hierbei kommt der Mendix Data Hub ins Spiel. Als weiteres Siemens-Produkt können Mendix Anwendungen auf MindSphere eingerichtet werden.
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Heutzutage wird in der Industrie alles Mögliche digitalisiert – Konstruktions- und Fertigungsinformationen, Unternehmensressourcenplanung, Fertigungsausfertigungssystems, die Liste ist lang. Das bedeutet, dass technische und Produktions-, Konstruktions-, Prototyping-, Qualitätsmanagements-, Lieferketten- und Logistikdaten zusammengeführt werden. Die Verbindung von Geräten untereinander oder mit dem Internet und dem Sammeln der Daten ist keine Herausforderung mehr – diese besteht darin, die Daten zu normalisieren und auszuwerten, um einen geschäftlichen Mehrwert zu schaffen. Um diese Herausforderung zu bewältigen, müssen wir den digitalen Kreislauf schließen. Hierbei geht ein Digital Twin noch einen Schritt weiter – nicht nur eine 1:1-Darstellung des Produktes, sondern auch des Produktionsprozesses, sowie jedem Schritt im Produktionszyklus.

Abbildung 1, Schließen des digitalen Kreislaufes

Wie üblich stehen die Unternehmen vor einer Make-or-Buy-Entscheidung. Kunden könnten zahlreiche Geräte wie Raspberry PI oder andere IoT-Chips und Sensoren selbst an die Plattform anschließen und die Netzwerkherausforderungen auf der Arbeitsebene selbst bewältigen, was Herausforderungen bei Themen wie Sicherheit, Leistung und Zuverlässigkeit mit sich bringt. Danach steht die Entscheidung des Speichermediums – Heiß-, Warm oder Kaltspeicher – an, da dies die Leistung und die Lebensdauer der Daten beeinflussen kann. Sobald die Daten mit einer Datenbank verbunden sind, kann eine Anwendung entwickelt werden, die die Daten gewinnbringend verarbeitet. Auf der anderen Seite kann auch mit Geräten für den Fertigungsbereich begonnen werden, welche von Siemens bereitgestellt werden, sich bereits mit MindSphere verbinden können und so die Herausforderungen der Konnektivität bewältigen. Abhängig vom Anwendungsfall und der Art der relevanten Daten unterstützt die Plattform die Entscheidung über den Speichertyp automatisch, z.B. kann sie sich für Echtzeit-Performance-Monitoring mit Heißspeicherung oder Langzeit-Auditing mit Kühlspeicherung entscheiden. MindSphere stellt eine Reihe von Standardanwendungen zur Verwaltung und Verarbeitung der Daten bereit. Diese Art von IIoT-Infrastruktur bietet eine bewährte Grundlage, die es noch einfacher macht, mit kundenspezifischen Mendix-Anwendungen einen Mehrwert zu generieren. Letztendlich verbraucht der zweite Ansatz weniger Kapital, erzeugt weniger Betriebsausgaben und stellt ein wesentlich geringeres Risiko dar.

Abbildung 2, Make-or-Buy-Entscheidung

Mendix ist eine großartige Low-Code-Umgebung, die die Verarbeitung aller Backend-Daten erleichtert. Die Schnittstellenfähigkeit von Mendix bildet eine ausgezeichnete Grundlage für eine Allrounder-Anwendung, in der Sie nicht nur die IIOT-Daten, sondern auch ERP- oder MES-Daten erfassen und Ihrer Mendix-Anwendung in MindSphere anzeigen lassen können.

Mit MindSphere Start for Free können Sie die Plattform ausprobieren. Sie können Ihr Telefon als IoT-Gerät verwenden, um IoT-Daten bereitzustellen, eine Mendix-Anwendung entwickeln und diese dann in MindSphere zur Verarbeitung der Daten einsetzen – das ist praxisnah!

https://documentation.mindsphere.io/resources/html/start-for-free/en-US/135491705483.html 

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Johann Loew

Johann Loew

Johann Loew ist Consultant bei Mansystems und absolviert derzeit seinen Master-Abschluss in Wirtschaftsingenieurwesen ab.

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